
. . . diese Aussage traf Neustadts 3. Bürgermeister Martin Stingl bei dem kurzfristig organisierten Abschiedsfest für die Kosovo-Flüchtlinge, die knapp drei Wochen in der Frankenhalle in Neustadt untergebracht waren. Hieß es noch gut 48 Stunden vorher, dass ein Teil der Flüchtlinge, insbesondere natürlich die Familien, auf Wohnungen im Landkreis verteilt würden, so kam am Mittwochnachmittag die neue Order der Regierung von Oberfranken, dass alle 48 Männer, Frauen und Kinder in ein Sammellager nach Forchheim gebracht würden. Jürgen Forscht vom Landratsamt, Ines Förster vom Neustadter Familienzentrum und Frankenhallen-Hausmeister Harald Hofmann organisierten für den Abend ein Abschiedsfest. Als Zeichen des Dankes für die gute Aufnahme und die humanitäre Hilfe hatten die Frauen der Asylsuchenden ein landestypisches Essen gekocht. Einige junge Männer tanzten einen kosovarischen Hochzeitstanz und andere sangen zum Abschied Lieder ihrer Heimat. Landrat Michael Busch, der die Kinder, Frauen und Männer verabschiedete, konnte sich der Tränen nicht erwehren. che