
Herbst und Winter können ganz schön anstrengend sein: Im Herbst drückt das trübe, kalte und regnerische Wetter aufs Gemüt, die Sonne geht immer später auf und früher unter, und durch Geschenkekauf, Weihnachtsbäckerei und Familienbesuche kann die Vorweihnachtszeit stressig werden. Da ist es wichtig, für kleine Ruheoasen zu sorgen, um für den Alltag neue Kraft zu tanken.
Während bei sommerlich-heißem Wetter vor allen Dingen die Abkühlung im Freibädern und Badeseen gefragt war, beginnt nun die Zeit der warmen Bäder. Nach einem herbstlichen Spaziergang oder einer Winterwanderung ist der Besuch in einer Therme besonders wohltuend. Das Wasser wärmt die durchgefrorenen Körperpartien, die Massagedüsen lockern die vom Sport angestrengten Muskeln und in der Sauna verwöhnt ein wohlig duftender Aufguss alle Sinne. Und wenn es draußen noch so heftig regnen oder schneien: Ein Cocktail an der Bar der Therme bringt das Standfeeling des Sommers zurück und lässt den grauen Alltag für einen kurzen Moment verschwinden.
Der Gang in die Sauna tut nicht nur der Seele gut, denn wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt nachhaltig das eigene Immunsystem. Besonders in den kalten Jahreszeiten, wenn Erkältung und Grippe besonders verbreitet sind, kann das von Vorteil sein. Aber auch, wenn man sich trotz regelmäßigen Saunierens angesteckt hat, profitiert vom gewohnheitsmäßigen Saunabesuch. Die Krankheitssymptome klingen deutlich schneller ab.
In Herbst und Winter wird nicht nur das Immunsystem belastet. Die kalten Temperaturen lösen vermehrt rheumatische Schmerzen aus. Diese und viele weitere Beschwerden können durch eine Fangopackung gelindert werden. Die zunächst kalte Mineralschlammmasse wird zuerst auf etwa 60 bis 70 Grad erhitzt und wird aufgetragen, wenn sie sich auf etwa 50 Grad abgekühlt hat. Die Wärmetherapie dauert je nach Anwendungsgebiet 20 bis 40 Minuten. In dieser Zeit entfaltet die Fangopackung ihre Wärme und sorgt dadurch für eine angenehme Entspannung.