Bei den „Fridays for Future“ gehen Schüler weltweit in den Klimastreik. An die Schülerproteste angelehnt hat das Neustadter Arnoldgymnasium vor den Sommerferien den ersten „Tuesday for Nature“ ausgerufen, um über einen Streik hinaus der Natur in der Region etwas Gutes zu tun. Bei verschiedenen Projekten in ihren Wohnorten haben die Schüler einen Tag lang angepackt.
In Sonnefeld wartete dabei ein ganz besonderer Einsatz: Die Schüler halfen dabei, den geschwächten Wald wieder aufzuforsten. „Dadurch, dass die Temperaturen im letzten Sommer hoch und der Niederschlag niedrig war, werden die Bäume für den Borkenkäfer anfälliger“, erklärt Bernd Lauterbach von den Bayerischen Staatsforsten. Die Aufgabe der Schüler: Junge Bergahornbäume, die zu nah beieinander standen, ausheben und an anderer Stelle wieder einpflanzen. Außerdem wurden neue Hainbuchen gesät. So wie Jakob, 13 Jahre alt, ging es den meisten Schülern: „Da kommt man ganz schön ins Schwitzen, aber es macht total Spaß!“ Am Ende wartete eine deftige Brotzeit auf die fleißigen Schüler.