Ursula Bosecker wurde in den Ruhestand verabschiedet – 46 Jahre Schulgeschichte geprägt

Wenn sie von „meiner Schule“ spricht, dann ist das ein Stück weit ihr Leben. Denn Ursula Bosecker ist ein Oberlinder Kind. Hier geboren und aufgewachsen und natürlich auch hier zur Schule gegangen. Nach dem Berufsstart in Neuhaus-Schierschnitz kam Ursula Bosecker 1979 an die Oberlinder Schule. So stand es bereits in der ersten Juli-Ausgabe des amadeus. Am letzten Schultag vor den großen Sommerferien in Thüringen gab es für die beliebte Lehrerin und Schulleiterin noch mal einen „ganz großen Bahnhof“. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten Ursula Bosecker mit einem großen Programm. Auch zahlreiche Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler waren zur Feier in die Turnhalle der Oberlinder Schule gekommen. Schulamtsleiter Dieter Kunstmann und die Grundschulreferentin Franziska Eberwein übernahmen den offiziellen Teil der Verabschiedung. Die Referentin konnte der scheidenden Schulleiterin auch eine Nachfolgerin präsentieren. Boseckers langjährige Mitarbeiterin Marika Schindhelm wurde zur Schulleiterin ernannt. Diese war es auch, die in ihrer Abschiedsrede Boseckers Werdegang noch einmal umfangreich würdigte. Uschi, wie die künftige Pensionärin liebevoll von allen genannt wird „ist in ihren Aufgaben aufgegangen, hat die Schule, die Pädagogen und vor allem die Schüler durch ihr Engagement und ihre starke Persönlichkeit vorangebracht“, so Schindhelm. Bürgermeisterin Sibylle Abel verwies bei ihrer Verabschiedung auf „die große Verantwortung, die Lehrer in unseren Schulen haben. Dieser ist Ursula Bosecker immer gerecht geworden“, so Abel. Hans-Peter Schmitz, hauptamtlicher Beigeordneter von Landrätin Christine Zitzmann, würdigte Bosecker als „Meisterin ihres Fachs und, im wahrsten Sinne des Wortes, Pädagogin aus Berufung“. Auch die Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Südthüringen, Sabine Diez, unterstrich die Führungsqualitäten von Ursula Bosecker und fügte an, „die Spuren, die Du hinterlässt, wird niemand verwischen, diese werden bleiben!“ Ursula Bosecker dankte für die vielen lobenden Worte. „Ich hatte einen Traum. Ich wollte Lehrerin werden. Ich habe diesen Traum gelebt, 46 Jahre lang. Und ich habe dies keinen einzigen Tag bereut“, so „Uschi“ mit einem strahlenden Lächeln. Ihr Dank ging aber auch an all ihre Schülerinnen und Schüler, die diese Abschiedsfeier musikalisch, tanzend und mit Gedichten ausgestattet hatten. Auch dankte sie für die vielen Geschenke, die die Grundschüler ihr mit auf den Weg in den „Unruhestand“ gaben. Den feierlichen Abschluss gab es auf dem Schulhof, als die Schülerinnen und Schüler weit über einhundert Luftballons zu Ehren ihrer geliebten Schulleiterin in den blauen Himmel starten ließen. che