
Seit Wochen freuen sich viele kleine Kinder auf einen der Glanzpunkte im Kindergartenjahr – den Sankt-Martins-Umzug. Der Martinsabend erinnert an die Legende der Mantelteilung. In seiner heutigen Form ist er eine Mischung aus unterschiedlichen Bräuchen, die um die Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert) bekannt waren. Auch der städtische Weidachkindergarten in Neustadt hatte zum St.-Martins.-Umzug eingeladen. Fast alle Kinder aus den drei Gruppen mit ihren Erzieherinnen und Erzieher Markus zogen vom Kindergarten zum Marktplatz am Rathaus. Leuchtende Laternen, viele davon selbst gebastelt, begleiteten die Kinder und fröhliche Martinslieder wurden im Pavillon gesungen. Der Elternbeirat führte das Spiel vom Heiligen Martin auf, der „hoch zu Ross“ geritten kam. Von der Diskussion, ob es nun weiter St.-Martins-Umzug oder Sonne-Mond-und-Sterne-Fest heißen solle, wollte hier niemand etwas wissen. Christen, ob nun katholisch oder evangelisch und die türkisch-islamischen Mitbürger vereinen sich schon seit Jahren zum St. Martinsfest. Nach Rückkehr zum Kindergarten gab es noch Heißgetränke und Brezeln. che
