
Ein aufschlussreiches Interview mit dem neuen Prinzenpaar der Coburger Narhalla, Petra Kotterba und Thorsten Krauß
Wie seid ihr zu dieser Ehre gekommen?
Petra: Eigentlich durch meine Tochter. Sie wollte Kinderprinzessin werden und da kam die Idee auf, dass die Mama doch gleich mitmachen könnte. Sowas gab es ja vorher auch noch nicht. Also warum nicht. So etwas macht man nur einmal im Leben. Da mein Lebensgefährte selbst schonmal Prinz war (leider vor meiner Zeit) musste ich mir einen anderen Prinzen suchen. Da fiel mir spontan Thorsten ein.
Thorsten: Das erste mal als Petra mich fragte hielt ich diese Idee für total verrückt und ich musste gleich mehrere Nächte drüber schlafen. Nunja, wie man sieht habe ich mich dafür entschieden und freue mich inzwischen sehr auf die Faschingssaison!
Ist das nicht alles ein großer Aufwand mit Kind und Kegel?
Petra: Ja, da mein kleiner Sohn ja auch noch als unser kleiner Bodyguard eingebunden ist. Er wollte mitmachen und so kam es dazu. Ohne den Zuspruch und die Unterstützung meiner Familie wäre das alles gar nicht zu schaffen. Es ist schon ein großer Aufwand zwei Prinzessinnen und einen kleinen Mann für einen Auftritt zurechtzumachen. Ohne Hilfe und Unterstützung speziell durch meinen Freund Stefan und meine Mutter ginge das nicht.
Thorsten, da geht es ja bei dir relativ entspannt von statten oder?
Thorsten: Bei weitem nicht! Es ist furchtbar anstrengend, im Vorfeld das Geheimnis über die Identität des Prinzepaares für mich zu behalten. Außerdem erinnere ich mich noch an den aufregenden Moment zurück, als Petra und ich gemeinsam ihre Mutter fragten, ob sie mit unserem Vorhaben einverstanden sei. Ich kam mir beinahe so vor, als würde ich um ihre Hand anhalten…
Petra: Oh ja, das war spannend…
Was macht ihr eigentlich im normalen Leben?
Thorsten: Ich investiere als Inhaber sehr viel Zeit in Thorsten’s Fahrschule. Die gibt es jetzt seit ca. 2 Jahren am Theaterplatz in Coburg. Gerade die ersten Jahre sind für einen Existenzgründer mit viel Arbeit verbunden. Nachdem dann mein Single-Haushalt auf dem Laufen gehalten ist, bleibt mir aber schon noch immer a bissl Zeit für meine Hobbys.
Petra: Ich bin Dipl. Sozialpädagogin und arbeite seit 2 Jahren an der Mittelschule in Altenkunstadt. Die Arbeit mit den Schülern, Lehrern und Eltern macht mir sehr viel Spaß. Dennoch braucht man oftmals viel Geduld und starke Nerven. Ja und den Rest des Tages füllen dann meine Kinder aus. Langweilig wirds mir nie!
Kanns ja gar nicht, denn jetzt geht es ja bald los – Eure Prinzenpaarzeit…
Petra: Ja, das wird bestimmt eine tolle Zeit – aufregend und schön!
Thorsten: Genau! Total schön!
