Am 16. Januar 2014 fand im Landtagswahlkreis 19 Sonneberg I die Nominierung des Kandidaten für die diesjährige Landtagswahl statt. Auf Vorschlag von Karl-Friedrich Schindhelm wählte die große Mehrheit der CDU-Mitglieder im südlichen Landkreis Sonneberg die bisherige Landtagsabgeordnete Beate Meißner.

Zu den ersten Gratulanten gehörte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mike Mohring und die Bürgermeisterin der Kreisstadt, Sibylle Abel.

Nach Eröffnung des Wahlverfahrens und der Frage nach Kandidatenvorschlägen, meldete sich Karl-Friedrich Schindhelm als einer der erfahrensten und langjährigsten Mitglieder zu Wort und schlug Beate Meißner als CDU-Kanditatin im südlichen Landkreis Sonneberg für den Thüringer Landtag vor. Er dankte ihr für ihr Engagement und die Arbeit im Wahlkreis in den vergangenen Jahren. Sie sei deshalb besonders geeignet, den Wahlkreis Sonneberg I im Landtag zu vertreten. 

Meißner nutzte ihre Vorstellungsrede für einen Abriss ihrer bisherigen Tätigkeit als Landtagsabgeordnete und dankte allen Unterstützern. Sie machte deutlich, dass diese Arbeit eine mannigfaltige Aufgabe ist, welche sie in den vergangenen 8 Jahren mit ganzem Herzen ausgefüllt hat. „Ich habe die Menschen und die Region kennen und lieben gelernt und so nicht nur mit meinem Wohnsitz eine neue Heimat gefunden.“ so die Landtagsabgeordnete. Ihr sei es immer wichtig gewesen auf die Menschen zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Viele Minister habe sie in die Region geholt und zahlreiche öffentliche Veranstaltungen organisiert, denn ihrer Auffassung nach seien die großen landespolitischen Themen genauso wichtig wie die Arbeit im Kleinen. Sie zählte in diesem Zusammenhang viele konkrete Erfolge auf, die sie für den Lankreis, Städte und Gemeinden, Firmen, Schulen, Vereine und einzelne Bürger ihres Wahlkreises erzielt hat. Meißner versprach, sich auch weiterhin in Erfurt für die Region ein- und durchzusetzen: „Mir war und ist es immer wichtig, eine Meinung zu haben und diese auch ohne Wegducken zu vertreten.“ 

Mit seinen anschließenden Ausführungen stimmte der Vorsitzende der CDU Fraktion im Thüringer Landtag, Mike Mohring, die Anwesenden auf das Wahljahr 2014 ein. Insbesondere die Landtagswahl am 14. September wird für den Freistaat eine richtungweisende Zukunftsentscheidung. Auf Vieles, was man in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten erreicht habe, könne man stolz sein. Dies jedoch zu erhalten stehe mit einem linken Ministerpräsidenten auf dem Spiel. Das Ziel für die Landtagswahl sei deshalb 40 Prozent + X, um mit Christine Lieberknecht als Ministerpräsidentin weiterhin die Politik im Freistaat gestalten zu können und für den Erhalt der Kleinteiligkeit und generationengerechter Haushalte zu sorgen.

In seiner Rede kritisierte Mohring den derzeitigen Koalitionspartner, der mit seiner Ideologie im Bildungsbereich nicht nur für schlechte Stimmung in den Lehrerzimmern, sondern auch für mangelnde individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers sorgt. In diesem Zusammenhang positionierte er sich ausdrücklich für den Erhalt von Förderschulen.

Mohring stärkte in seiner Rede auch seiner Kollegin Beate Meißner den Rücken und würdigte ihr außergewöhnliches Engagement und ihren Fleiß. Nach einem erheblichen Lebenseingriff durch den Umzug vom nördlichen Kyffhäuserkreis in das südlich gelegene Sonneberg hat sich Beate Meißner hervorragend verwurzelt und integriert.

Beim Wahlgang erhielt die Kandidatin 86 % der insgesamt 56 anwesenden Wahlberechtigten. Zufrieden nahm Beate Meißner die Wahl an und sicherte zu, an ihr sehr gutes Wahlergebnis von 2009 anknüpfen zu wollen. „Damit haben wir nun vorgelegt, indem mit meinem Kollegen Henry Worm im Wahlkreis Hildburghausen II /Sonneberg II und mir die Kandidaten der CDU für die Landtagswahl am 14. September im Landkreis Sonneberg feststehen.“ so Beate Meißner, die gleichzeitig Kreisvorsitzende ist, abschließend.