
Projektbüro eröffnet – Druckerei wird zur kultur.werk.stadt
Das neue Büro des Stadtumbau-Managements in Neustadt im Erdgeschoss des Gebäudes Ernststraße 5 (ehemaliges Sonnen-Studio), dient ab sofort als Anlaufstelle für die laufenden Projekte im Rahmen der Innenstadtsanierung. Im „Projektbüro Stadtumbau“ werden verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die zu einer zügigen Umsetzung der im „Rahmenplan Innenstadt“ aufgeführten Projektansätze beitragen. Projekte, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen, sind unter anderem: der Um- und Ausbau des ehemaligen Patzschke-Areals zu einer „kultur.werk.stadt“, die Neugestaltung des Arnoldplatzes, die Planung des Marktplatzes mit Umfeld und Mediathek im Rathaus, ein Parkplatzkonzept für die Innenstadt und im Vorgriff zu einem Beleuchtungskonzept des Marktplatzbereichs, die Beleuchtung der Pfarrkirche St. Georg.
Die Kommunalbetriebe Neustadt (KBN) führt gegenwärtig eine Befragung der Hauseigentümer und Bewohner im Sanierungsgebiet IV durch, deren Ergebnisse für die Bestands- und Potenzialanalyse für ein energetisches Quartierskonzept verwendet werden sollen. Für die Neugestaltung der Innenstadt lassen sich aus diesem Projekt Synergieeffekte ableiten. Aus diesem Grund ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Stadtumbaumanagement und KBN geplant. Auch in diesem Zusammenhang wird das „Projektbüro Stadtumbau“ in der Ernststraße als Anlaufstelle dienen. Hierzu hat die Stadt Neustadt auch einen Ideen- und Gestaltungswettbewerb für das Bahnhofsquartier ausgeschrieben. „Die Verwirklichung der städtebaulichen Neuordnung erfolgt in Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken“, erklärte Oberbürgermeister Frank Rebhan bei der Eröffnung des neuen „Projektbüros“.
Pflasterung am Marktplatz
Aufgrund der hohen Beanspruchung und der zunehmenden Materialschwächen lösen sich im Bereich des Neustadter Marktplatzes seit einiger Zeit zahlreiche Pflastersteine aus ihrem Verbund. „Da die losen Steine eine erhebliche Unfallgefahr darstellen ist die Stadt zum Handeln gezwungen“, erklärt Stadtplanerin Christine Schirmer. Gegenwärtig wird über eine grundlegende Neugestaltung des Marktplatzes mit Umfeld diskutiert. In absehbarer Zeit wird die gesamte Oberfläche des Platzes erneuert. Die Stadt hat sich entschlossen, die durch die losen Steine entstehenden Lücken übergangsweise mit Kaltasphalt auszubessern, da dies unter den gegebenen Umständen zwar nicht die optisch anspruchsvollste, aber die wirtschaftlichste Übergangslösung darstellt.
kultur.werk.stadt – Patzschke-Areal
Aktuell erfolgt zum Projekt „kultur.werk.stadt- Patzschkeareal“ ein Realisierungswettbewerb mit städtebaulich Ideenteil für das Bahnhofsquartier.Gegenstand dieses Wettbewerbs ist der Umbau der ehemaligen Druckerei Patzschke zu einer kultur.werk.stadt. Das Projekt dient als Impulsprojekt für die geplante Neuordnung des gesamten Bahnhofsquartiers. An dem Wettbewerb beteiligen sich 15 Architekturbüros, die zum Teil aus der Region stammen. Es bewerben sich aber auch Büros aus Dresden und München um den Auftrag zum Umbau des Patzschkeareals. Fünf qualifizierte Fachpreisrichter/- innen und vier Sachpreisrichter werden die Ergebnisse beurteilen. Ein Kolloquium mit den Preisrichtern und teilnehmenden Architekten hat bereits vor kurzem im Rathaus stattgefunden. Das Preisgericht entscheidet nach Vorprüfungen am 4. Dezember darüber, welcher Entwurf die vorgegebenen Rahmenbedingungen am besten in einen architektonisch anspruchsvollen Entwurf eingereicht hat. Noch in diesem Jahr soll der Neustadter Stadtrat die Umsetzung des Projektes beauftragen. che
