
Ist man viel in Neustadt unterwegs, steht man oftmals am Tag an einer geschlossenen Schranke. Schon seit Jahren fordern Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch die Rettungsdienste, dass sich hier etwas ändern muss. Die Stadt plant, einen der Bahnübergänge so umzubauen, dass durch eine Straßenüber- oder -unterführung barrierefreies Queren der Bahnlinie ermöglicht wird und sich damit die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer entscheidend verbessern. Die derzeitigen unzumutbaren Wartezeiten sollen an einem Bahnübergang, insbesondere auch für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz, entfallen. Gleichzeitig soll die innerstädtische Verkehrsführung so verändert werden, dass die Streckenführung für den Durchgangsverkehr an Attraktivität verliert. Für die Vorbereitung der weiteren Entscheidungen wurde das Büro SRP Schneider + Partner, von der Stadt Neustadt beauftragt, eine Machbarkeitsstudie mit einem Variantenvergleich auszuarbeiten. Ziel dieser Machbarkeitsstudie war es, die wirtschaftlichste und für alle Beteiligten möglichst günstigste Lösung am dafür geeignetsten Standort zu finden. Der Stadtrat hat am 24.04.2012 in öffentlicher Sitzung auf Empfehlung des Büros SRP und auf Grundlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie beschlossen, die Variante Mühlenstraße/Ketschenbacher Straße weiter zu verfolgen. Damit könnte der hier im Bild gezeigte Bahnübergang Eisfelder Straße bald seine Schließung bedeuten.
