Zahlreiche Herausforderungen an die Praktiker

Es ist viel Bewegung im Arbeitsrecht, sowohl national als auch international. Wirtschaftskrisen haben zur Neugestaltung von Beschäftigungsverhältnissen geführt, neue Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs, die Globalisierung der Märkte und gesetzliche Neuregelungen beeinflussen zunehmend das Deutsche Arbeitsrecht.

Es ist einem stetigen Wandel unterworfen und stellt die Praktiker immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Anforderungen an die Beratung steigen, die Personalarbeit wird immer komplexer. Das neue Mindestlohngesetz tut sein übriges.

Die deutsche Wirtschaftsordnung kennt zwei Hauptakteure: Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wegen der strukturellen Unterlegenheit des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber gewährt das Arbeitsrecht dem Arbeitnehmer einen besonderen Schutz. Mit Gesetzen und Verordnungen, wie z.B. Mindestlohn und Entsendegesetze schützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch auf neue Probleme, wie  Arbeitnehmerdatenschutz und Mobbing, reagiert das BMAS mit Vorschlägen zur Modernisierung des Arbeitsrechts.

Das Arbeitsrecht ist kompliziert und sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer und mitunter schwer zu durchschauen. Wer sich nicht auskennt, verliert im Dickicht der rechtlichen Bestimmungen schnell den Überblick und riskiert kostspielige Fehlentscheidungen. Das Arbeitsrecht deckt sehr kompakt alle relevanten Themen zwischen den Parteinen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab, vom Bewerbungs- und Einstellungsverfahren über die Gestaltung des

Arbeitsvertrags, die Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis und die Elternzeit, Altersteilzeit, Krankheit und Urlaub bis hin zu den Kündigungsarten und dem Arbeitsgerichtsprozess. Bei Strittigkeiten ist man gut beraten, sich einen Arbeitsrechtler hinzuzuziehen. che