
Energetische Sanierung des Verwaltungsgebäudes
Seit 1975 liefert die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) Trinkwasser an Städte, Märkte und Gemeinden und leistet damit einen entscheidenden Beitrag für Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung in Oberfranken. Rund ein Viertel der oberfränkischen Wasserversorgungsunternehmen erhält Wasser von der FWO, oft als zusätzliche Bezugsquelle neben eigenen Ressourcen.
Die Strategie eines zweiten Standbeins in der Wasserversorgung wird von der Bayerischen Staatsregierung ausdrücklich unterstützt. Zur Daseinsvorsorge für Oberfranken hat die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung die Trinkwassertalsperre Mauthaus errichtet. Das Talsperrenwasser deckt weitestgehend den Wasserbedarf der FWO. Insgesamt werden bis zu 15 Millionen Kubikmeter Trinkwasser durch die FWO verteilt. Der Zweckverband betreibt als größtes Wasserversorgungsunternehmen Oberfrankens neben einer modernen eigenen Trinkwasseraufbereitungsanlage noch 25 Hochbehälter und 20 Pumpwerke mit insgesamt 70.000 Kubikmetern Speichervolumen, die über den gesamten oberfränkischen Raum verteilt sind. Vor einigen Tagen konnte Verbandsvorsitzender Dr. Heinz Köhler den Abschluss einer weiteren Baumaßnahme der FWO vorstellen. Die energetische Sanierung des Verwaltungsgebäudes sowie der Bau einer weiteren Halle und die Neubepflanzungen der Außenanlagen. „Mit diesen Investitionen bekennt sich die FWO klar und eindrucksvoll zum Standort Kronach“, unterstrich Köhler. Die Stadt Kronach ist Sitz des Unternehmens seit der Gründung des Zweckverbands 1966 und damit seit fast 50 Jahren in Kronach ansässig. Mit den Investitionen schaffen wir die Grundlage für eine Zukunft am Standort Kronach“, betont Heinz Köhler. Der Verbandsvorsitzende führt weiter aus, dass sich die FWO entwickelt hat, vom kleinen Verband zum größten Wasserversorgungsunternehmen der Region. Köhler verweist dabei auf die Konstanz von 14 Millionen Kubikmeter Abgabemenge. Mit Stolz zeigt Heinz Köhler auf, dass die FWO Arbeitgeber für 80 Mitarbeiter ist, die sich um das Lebensmittel Nr. 1 – das Wasser – rund um die Uhr kümmern. Neben der energetischen Sanierung des Verwaltungsgebäudes konnte auch die Einweihung einer neuen Halle gefeiert werden. Köhler zeigt auf, dass die Investitionen seit 2008 sich auf über drei Millionen Euro am Standort Kronach belaufen. Auch wurde das „äußere Erscheinungsbild“ des FWO Verwaltungsgebäudes verbessert. „Das ist schließlich unsere Visitenkarte“, betonte Heinz Köhler schmunzelnd. Mit dem Ergebnis zeigte sich der Verbandsvorsitzende äußerst zufrieden und dankte allen beteiligten Firmen, aber auch den Mitarbeitern für die Geduld bei den oftmals nicht „lärmfreien“ Bauarbeiten.