Natursauerteig macht Brot zum Genuss
Es hat sich herausgestellt, dass Qualität und Geschmack umso besser sind, je natürlicher die Herstellungsweise des Brotes ist.
Das bedeutet, was heute selten ist – sich Zeit zu nehmen – für den natürlichen Verlauf des Sauerteigs und für den langsamen, aufwändigen Backvorgang. Sauerteig lässt sich in 4 Schritten herstellen. 1. Tag: Man mischt in einer großen Schüssel 100 g Roggenmehl mit 100 g warmem Wasser und stellt das Ganze abgedeckt an einen warmen Ort (20 Grad). 2. Tag: Man fügt zum obigen Ansatz 100 g Roggenmehl und wieder 100 ml warmes Wasser hinzu und lässt den Teig noch einmal 24 Stunden an einem warmen Ort stehen. 3. Tag: Der Ansatz riecht nun deutlich sauer und ist blasig. Man gibt jetzt 200 g Roggenmehl und 200 g warmes Wasser dazu, rührt gut um und lässt den Teig 24 Stunden in Ruhe. 4. Tag: Der Sauerteig ist nun fertig. Es wurden insgesamt 400 g Mehl mit 400 g Wasser gemischt und 800 g Sauerteig erhalten. Für ein großes Brot benötigt man 500 bis 700 g Sauerteig. Den Rest kann man gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und dann weiter vermehren. Wesentlich länger hält er sich in der Tiefkühltruhe. che
Wozu passt welches Mehl ?
Für die Mehrzahl der Kuchen ist die Type 405 ideal. Hellstes Mehl mit den besten Klebeeigenschaften! Helles Brot, Brötchen oder Kleingebäck,das gut aufgehen soll, lässt sich vorzüglich mit der Type 550 backen.Für helle oder dunkle Mischbrote nimmt man die etwas dunklere Type 812. Soll der Teig noch dunkler sein, ist die Type 1050 günstig. Beim Zubereiten etwa 10 Prozent mehr Flüssigkeit als gewohnt zugeben. Reich an Ballaststoffen sind Kuchen, Brote oder Teigwaren, wenn man sie mit Vollkornmehl herstellt. In diesem Fall sollten Sie etwa 20 Prozent mehr Flüssigkeit zugeben. Natürlich können Sie alle Typen miteinander mischen.