Informationen aus erster Hand bei der 9. Lehrstellenbörse

Schulsozialarbeiterin Justine Ernst und Rödentals Stadträtin und langjährige 2. Bürgermeisterin Gisela Böhnel strahlten bei der Lehrstellenbörse in der Schulsporthalle der Mittelschule Rödental-Oeslau um die Wette.

Besonders stolz zeigte sich Gisela Böhnel über die Entwicklung der Börse seit dem Start vor neun Jahren. „Mit fünf Unternehmen sind wir damals gestartet“, so die Initiatorin „und heute sind es zwanzig“. Und Justine Ernst, die für den Schulbereich bei der Lehrstellenbörse zuständig ist, fügt an „Ich hoffe wir können in den nächsten Jahren noch weitere Firmen aus Rödental und der Region bewegen, hier erste Kontakte mit potentiellen Azubis zu knüpfen“. Auch werben weiterführende Schulen um neue Schülerinnen und Schüler.

Vom Bankkaufmann bis zum Bäcker

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler der siebten bis 10. Klassen war groß. Von zwei Bäckereien, die als Ausbildungsplätze nicht nur Bäcker anbieten, über die VR-Bank, bis hin zu Firmen wie Wöhner oder Martin Metallverarbeitung, der Medauschule und der Coburger Hauswirtschaftsschule war eine große Bandbreite an regionalen Betrieben und Fortbildungseinrichtungen vertreten. Und die Gespräche waren durchweg positiv, ließ Bürgermeister Marco Steiner wissen, der sich viel Zeit nahm und sowohl mit Jugendlichen als auch mit den Firmenrepräsentanten ins Gespräch kam. Steiner konnte von zahlreichen positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Firmen berichten. Auch die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von der Vielfalt der möglichen Ausbildungsplätze, die sie hier schon mal „erschnuppern“ konnten. Einige Firmen hatten ihre Azubis mitgebracht, so dass die Hemmschwelle zum Erstkontakt fast ausgeschaltet war. Die Stadt Rödental selbst bietet einen Ausbildungsplatz an und das Landratsamt in Coburg, die auch mit einem Informationsstand vertreten waren, bieten Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen an. „Noten kann man verändern“, ließ der anwesende Personalchef der Firma Martin, Rainer Bosecker die jungen Leute wissen, fügte aber an „wichtig ist, dass Ihr den Willen zum Lernen mitbringt“. che