Neuer Thekenbereich der Steinberger Traditions-Gaststätte

In einem völlig veränderten Ambiente präsentiert sich der Thekenbereich des weithin bekannten und beliebten Gasthofs „Zum Frack“ in Steinberg.

Im Rahmen einer umfassenden Umbaumaßnahme während des Betriebsurlaubs Anfang September erfuhr das „Herzstück“ der sich seit knapp 140 Jahren in Familienbesitz befindlichen Gaststätte eine Komplettverwandlung – frisch und modern, dabei gleichzeitig bodenständig, rustikal und traditionsbewusst. Beim Umbau achtete man insbesondere auf die Verwendung hochwertiger natürlicher sowie heimischer Rohstoffe. Die Inhaber-Familie Ebert entschied sich für fränkisches, geflammtes Fichtenholz, das sich harmonisch in das Konzept der Gasträume einfügt. Im Zuge der Maßnahme erhielt auch die „Schwemme“ – der Bereich für Kartler und Stammgäste – eine neue Möblierung. Mithilfe der beauftragten Firmen ist ein Bereich mit einer ebenso einladenden wie gemütlichen Atmosphäre entstanden, die durch das integrierte, gut sichtbare Familienwappen vom „Frack“ noch unterstrichen wird. Das Besondere der Traditions-Gaststätte ist aber nicht allein das Ambiente und die spürbar herzliche Atmosphäre, in der sich die Gäste willkommen fühlen. Ein Blick in die Speisekarte verrät weitere Gründe zum Verweilen und zum gerne Wiederkommen. Geführt wird der „Frack“ in nunmehr fünfter Generation von Bernhard Ebert, der ihn 2002 von seinen Eltern, Anton und Agnes Ebert, übernahm. Für amadeus gibt Bernhard Ebert einen kleinen Einblick in das Haus und die Küche des Gasthofs.

Herr Ebert, warum haben Sie den Thekenbereich neu gestaltet?
Bernhard Ebert: „Wir versuchen immer, mit der Zeit zu gehen und den „Frack“ für unsere Gäste so angenehm und attraktiv wie möglich zu gestalten. Unsere Gäste sollen sich bei uns wohlfühlen – zwischen Tradition und Moderne. Gerade dieTheke als Herzstück wollten wir schon lange verändern und verbessern. Der „Frack“ sollte moderner werden, ohne seine Seele zu verkaufen. In der neu geschaffenen Sitzecke im Thekenbereich können Freunde zum Kartenspielen oder Knobeln zusammenkommen oder auch einfach nur gemeinsam ein frisch gezapftes Feierabend-Bier genießen.“

Bietet die neue Theke auch Vorteile für ihre Mitarbeiter?
Bernhard Ebert: „Sie stellt für unsere Mitarbeiter eine deutliche Arbeitserleichterung dar. Die Bewegungsfreiheit ist größer und die Wege zu den verschiedenen Lokalitäten sind kürzer. Die neue Theke ist auch technisch auf dem allerneuesten Stand. Man kann – neudeutsch ausgedrückt – von einer Win-Win-Situation für Gäste wie Mitarbeiter sprechen.“

Wie reagieren die Gäste? 
Bernhard Ebert: „Unsere Gäste sind begeistert. Bislang gab es nur positive Rückmeldungen.“

Wie würden Sie Ihr Haus in einem Satz beschreiben? 
Bernhard Ebert: „Unser Haus ist traditionell, aber keinesfalls antiquiert und langweilig“.

Den „Frack“ gibt es seit 140 Jahren. Erzählen Sie uns etwas aus der Geschichte?
Bernhard Ebert: „Im Jahre 1867 wurde Johann Ebert erstmals eine Bierschankerlaubnis erteilt. Damit war der Grundstein für unser heutiges Gasthaus gelegt. Nach dem Tod von Johann Ebert übernahm seine Frau Kunigunda Ebert die Gaststätte. Deren Sohn, Andreas Ebert, übernahm wiederum 1902 das Gasthaus von seiner Mutter. Vom diesem stammte schließlich der Hausname „Frack“.

Wie genau kam der „Frack“ zu diesem außergewöhnlichen Namen?
Bernhard Ebert: „Wann sich das Unglück zutrug, ist nicht genau bekannt. Jedoch weiß man, dass Andreas Ebert damals von Beruf Flößer war, aber nicht schwimmen konnte. Bei seiner täglichen Fahrt durch das Mahlwehr, etwas oberhalb von Steinberg, rutschte er plötzlich von der Kuppel und drohte, in den Fluten zu versinken. Seine Kameraden eilten ihm sofort zur Hilfe. Jedoch war unter ihnen ebenfalls kein Schwimmer. Daher versuchten sie, ihren Kameraden mittels eines Flößerhakens zu erwischen und heraus zu ziehen. Als sich der Haken schließlich in der Jacke des armen Mannes verfing, führte das zu dem Ausruf: „Den Frack hou ich scho!“ Der Hausname „Frack“ war entstanden.

Was bietet der Gasthof „Zum Frack“ seinen Gästen?
Bernhard Ebert: „Wir sind seit jeher Treffpunkt für festliche und familiäre Anlässe aller Art ebenso wie für das Feierabend- Bier in geselliger Runde. Bei uns sind alle gut aufgehoben – ob Urlaub oder nur ein, zwei Übernachtungen. Wie auch immer – ob auf der Durchreise, zur privaten Feier oder zum Geschäftsessen: Wir wollen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen. Im Sommer lädt unser „Frackshimml“ zum Verweilen ein. Bei Festlichkeiten bis zu 120 Personen stehen sechs Nebenräume zur Verfügung. Unser Familienzimmer, die zwölf Doppelzimmer und die vier Einzelzimmer sind mit Dusche, WC, Telefon und Fernsehgerät ausgestattet. Das World Wide Web wird über den hausinternen Hotspot angeboten. Auch ein spontaner Check-In mit Kind ist kein Problem: Beistellbetten sind vorhanden.“

Und die Küche?
Bernhardt Ebert: „Ich stehe nach wie vor selbst hinter dem Herd und bringe – neben traditionellen fränkischen Schmankerln – immer wieder neue internationale wie auch modern-kreative kulinarische Köstlichkeiten auf den Tisch. Besonderer Beliebtheit erfreut sich unser Mittagstisch unter der Woche mit dem Tagesgericht für 4,80 Euro. Zu jedem Gericht bietet unsere Getränkekarte den passenden Begleiter. Qualitätsweine und Bierspezialitäten regionaler Privatbrauereien ergänzen das kulinarische Angebot ebenso wie nichtalkoholische Erfrischungen. Um unseren Gästen das Beste zu bieten, wählen wir unsere verwendeten Produkte sorgfältig aus. Wir nutzen hauptsächlich Erzeugnisse aus der Region, hier stimmt die Qualität und die Transportwege sind kürzer.“

Tina und Bernhard bedanken sich im Namen des gesamten Teams bei den verantwortlichen Firmen für die fachkompetente und termingerechte Umsetzung der Baumaßnahme. Gleichzeitig laden sie alle Gäste ein, sich selbst einen Eindruck von der gelungenen Neugestaltung zu verschaffen. hs

Weitere Infos: gibt es auch unter www.zumfrack.de oder in facebook: Gasthof Zum Frack