
Neues Gebäude für 900 Studenten von Architektur, Produktdesign und Bauingenieurwesen
Auf dem Gelände des ehemaligen Hofbrauhauses in Coburg wurde kürzlich der neue Campus Design der Hochschule Coburg seiner Bestimmung übergeben. Der Neubau mit 5000 Quadratmetern Nutzfläche war nach nur 15 Monaten Bauzeit bereits im August fertiggestellt worden. Die Baukosten betrugen rund 25,5 Millionen Euro. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl würdigte das neue Gebäude als Meilenstein der hervorragenden Entwicklung der Hochschule Coburg. Die Fakultät Design sei jetzt noch mehr als bisher eines der Aushängeschilder der Hochschule, so Pötzl. Der Coburger Oberbürgermeister Norbert Kastner verwies auf die historische Bedeutung der Baumaßnahme. Das marode Gelände des früheren Hofbrauhauses etabliere sich durch den Neubau mehr und mehr als herausragender Standort der Kreativwirtschaft. Auch die KLAPPAN Gruppe habe mit dem Projekt ein neues Kapitel in ihrer fast 20-Jährigen Firmengeschichte aufgeschlagen, betonten die Geschäftsführenden Gesellschafter Peter Klappan und Marcus Bauer. So habe man sich mit der Projektentwicklung einer Bildungseinrichtung als Unternehmen neu positioniert. Auch Vertreter des Hamburger Emissionshauses Paribus Capital GmbH bezeichneten das Projekt als großen Erfolg. Die Hanseaten hatten den Campus Design von der KLAPPAN Gruppe gekauft und gemeinsam mit dem Neubau der Universität Bamberg in einem Fonds zusammengeführt. Der zweigeschossige Neubau wurde nach den Wünschen und Erfordernissen der Hochschule Coburg geplant. Besonderes Augenmerk galt dabei dem Erhalt der historischen Gewölbekeller auf dem Gelände. Sie wurden in das neue Nutzungskonzept integriert und dienen u. a. als Werkstätten. Bereits in der kommenden Woche beginnt mit dem Wintersemester der Studienbetrieb auf dem 18.000 qm großen Gelände. Etwa 900 Studenten der Studiengänge Innenarchitektur, Architektur, Produktdesign und Bauingenieurwesen werden die neuen Räumlichkeiten dann nutzen. Damit erfüllt sich für die
Fakultät Design der Hochschule Coburg der langgehegte Wunsch, alle Studiengänge unter einem Dach zu vereinen. Bisher waren diese auf unterschiedliche Standorte verteilt. Der Dekan der Fakultät Design, Prof. Joachim Driller bezeichnete das als neue Chance für mehr Interdisziplinarität. Für die Stromversorgung des Neubaus der Hochschule Coburg wurde von den SÜC Coburg eine Trafo-Station mit einem Niederspannungsanschluss errichtet.