Mensa wird nach den Herbstferien eröffnet – Flexible Selbstbedienungsinsel
Die Mensa für Gymnasium und Realschule in Neustadt bei Coburg wird erst Ende Oktober, Anfang November – nach den Herbstferien – eröffnet. Das ist im Schulausschuss des Landkreises bekanntgegeben worden. Verzögerungen gab es beim Heizungsbau und beim Innenputz. Schüler und Lehrer werden aber bereits jetzt bekocht – hier hilft eine Übergangslösung aus. Das neue Gebäude kostet auch mehr als geplant – die Experten rechnen mit Kosten von um die vier Millionen Euro. Die Schulmensa von morgen soll zeigen, was eine attraktive Mensa auszeichnet und bald in ganz Bayern Schule machen. Initiiert wurde das Modellprojekt bereits im Frühjahr 2010 zu Planungsbeginn einer großen Schulmensa für die zwei weiterführende Schulen in Neustadt, Arnoldgymnasium und Staatliche Realschule. Die Modell-Mensa in Neustadt soll die Schüler und Lehrer zum gemütlichen Sitzen und Essen einladen. Dazu hat eine Arbeitsgruppe „Speiseplanung“ bestehend aus Vertretern der Lehrer-, Schüler- und Elternschaft, des Speisenanbieters und des Trägers ihre Wünsche an eine attraktive Mensa formuliert. Diese wurden, soweit möglich, schon bei der Bauplanung berücksichtigt: Durch eine Kombination aus Cafeteria-Linie und flexibel nutzbarer Selbstbedienungsinsel in Verbindung mit einem elektronischem Bestell- und Bezahlsystem werden unnötige Wartezeiten vermieden.
Essen wird frisch zubereitet – Beiköche ausgebildet
Damit das angebotene, gesunde Essen auch attraktiv ist und schmeckt, wird dieses vor Ort frisch zubereitet. Die Jugendwerkstatt Niederfüllbach als Betreiberin der Mensa bildet im Rahmen des Modellprojekts „Voneinander lernen – miteinander gestalten“ Jugendliche zu Beiköchen aus, die sonst nur schwer in den Ausbildungsmarkt zu integrieren wären. Der Landkreis als Sachaufwandsträger übernimmt zunächst für drei Schuljahre die Kosten für den Betrieb der Schulmensa, so dass ein Hauptgericht mit Getränk von maximal 3,50 Euro angeboten werden kann. che